Trotz toller Lage enttäuscht die Amrum-Klinik durch schlechtes Essen, mangelnden Service und schlechte Organisationd ein extrem schlechtes Abendessen.
- Pro:
- Sporttherapeuten, Kinderbetreuung, INSEL
- Kontra:
- Essen, Personal an der Rezeption, Zimmer
- Krankheitsbild:
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Leider kann ich mich jeder schlechten Bewertung nur anschließen. Ich bin sehr optimistisch an die dreiwöchige Kur auf Amrum herangegangen, obwohl ich die vielen negativen Bewertungen im Vorfeld gelesen hatte. Aber leider schafft es selbst die wunderschöne Insel nicht, die Defizite der Klinik auszugleichen.Ohne Frage: Der Standort ist traumhaft, und man könnte sich hier grundlegend sehr gut erholen. Auch die Betreuung der Kinder war gut, da möchte ich nicht meckern. Die Sport- und Psychotherapeuten waren ebenfalls sehr nett. Leider ist die Zuordnung der Kurse nicht ganz nachvollziehbar, und die Möglichkeit, an alternativen Kursen teilzunehmen, wird schlecht kommuniziert. Die Mitarbeiter an der Rezeption waren zudem sehr unfreundlich. Der Reinigungsplan ist völlig unverständlich: Nur zweimal pro Aufenthalt wird komplett gereinigt. Dazwischen muss man mit Besen oder Staubsauger selbst Hand anlegen. Pro Etage steht dafür ein Gerät zur Verfügung, das jedoch leider oft von anderen Patienten nicht zurückgebracht wird.Das Mittagessen war okay, man konnte zwischen zwei Mahlzeiten wählen und es hat geschmeckt. Dazu gab es meistens auch etwas Salat. Das Highlight des Frühstücks waren die frischen Brötchen und das Obst – ansonsten gab es immer das gleiche Angebot aus Wurst, Käse, abgepacktem Joghurt und Marmelade. Das Abendessen war jedoch eine Vollkatastrophe: abgepacktes Brot in Folie, nichts Frisches und dazu nur ein bisschen Aufschnitt. Keine Salatauswahl, höchstens mal Reste vom Mittagessen. Die Geräuschkulisse im Speisesaal war extrem, was bei so vielen Patienten aber verständlich ist. Ich habe vor Ort keine einzige Person kennengelernt, die sich nicht über das Essen beschwert hat. Ich war schon in anderen Kliniken, in denen teilweise sogar selbst gekocht wurde. Zum Abendessen nicht einmal Salat oder eine Suppe anzubieten, ist wirklich unterirdisch. Man muss dadurch zwangsläufig mehrfach auswärts essen gehen, was eigentlich nicht der Sinn einer Kur ist.Sehr schade fand ich auch, dass im Haupthaus keine Kaffeemaschine in den Etagenküchen vorhanden war. In den anderen, kleineren Häusern war dies wohl der Fall.Wer die Kur hier trotzdem antritt, sollte unbedingt eigene Fahrräder mitbringen, da die Verleihpreise vor Ort sehr hoch sind. Auch haltbare Lebensmittel wie Schokolade und Snacks sollte man am besten einpacken, da die Preise auf der Insel entsprechend hoch ausfallen. Das Wäschewaschen sollte man nach Möglichkeit vermeiden.


2 Kommentare
Man kann es wirklich übertreiben!